Adressen - inter-adressen.de

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Die Adressierung (auch Adressierungsart oder -modus) beschreibt den vom Programm vorgegebenen Weg, wie ein Prozessor die Operanden für eine Rechenoperation im Speicher lokalisiert und den Speicherort für das Ergebnis angibt. Die Zuführung der Adressen zum Speicher erfolgt dabei über den Adressbus, während die Operanden aus den adressierten Speicherplätzen über den Datenbus dem Rechenwerk zugeführt werden. Je ‚lückenloser‘ die Operanden im Speicher abgelegt sind, desto schneller kann der Datenzugriff erfolgen. Bei idealer Speicherausrichtung erfolgt der Zugriff besonders schnell, je nach Prozessorarchitektur beispielsweise innerhalb eines Prozessortaktes. Man unterscheidet verschiedene Adressierungsarten. Sie sind ein Aspekt einer Befehlssatz-Architektur der meisten Hauptprozessor-Designs. Die verschiedenen Adressierungsmodi, die innerhalb einer gegebenen Befehlssatzarchitektur definiert sind, bestimmen, wie die Instruktionen der Maschinensprache den oder die Operanden jeder einzelnen Instruktion identifizieren. Ein Adressierungsmodus spezifiziert, wie die tatsächliche (physische) Speicheradresse eines Operanden berechnet werden soll, mithilfe der Informationen, die in Registern gespeichert sind und/oder Konstanten innerhalb des Maschinenbefehls.

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